Sales as a Service in der Schweiz: B2B-Vertrieb auslagern
Für Startups und KMU ohne eigenes Vertriebsteam übernimmt Glatt Digital die Akquise. Can Bagriyanik spricht Ihre Zielkunden persönlich an, führt Erstgespräche und hält die Pipeline aktuell. Mit Software as a Service (SaaS) hat Sales as a Service nichts zu tun.
Can BagriyanikGründer und GeschäftsführerStand: Oktober 2026
Kurz gesagt
Sales as a Service heisst: Eine externe Firma übernimmt den B2B-Vertrieb eines Unternehmens ganz oder in Teilen, als laufende Dienstleistung zur Monatspauschale. Glatt Digital bietet diesen ausgelagerten Vertrieb in der Schweiz für Startups und KMU ohne eigenes Vertriebsteam an. Gründer Can Bagriyanik übernimmt die Akquise persönlich, unter der Domain des Kunden: Er spricht Zielkunden mit datiertem Anlass an, fasst nach, vereinbart Termine und führt Erstgespräche. Dazu kommen Pipeline-Review, Forecast und Rapport. Der Wochenblock à 7 Stunden kostet CHF 2'990 pro Monat, à 10 Stunden CHF 3'990, exkl. MWST. Das Mandat ist auf mindestens drei Monate angelegt und danach monatlich kündbar.
Sales as a Service: was der Begriff heisst und welche Modelle es gibt
In der Schweiz ist der Begriff nicht fest besetzt. Callcenter, Outbound-Agenturen, Aussendienst-Dienstleister und externe Vertriebsleitungen verwenden ihn. Andere sagen «Vertriebsoutsourcing», «Sales Outsourcing» oder «externer Vertrieb». Die Modelle unterscheiden sich darin, wer führt, wer anspricht und wie abgerechnet wird.
Vertrieb auslagern: Sales as a Service und drei andere Modelle im Vergleich
Merkmal
Sales as a Service bei Glatt Digital
Festanstellung
Lead-Agentur oder Callcenter
Handelsvertreter (Agent)
Wer führt Pipeline und Forecast
Can Bagriyanik persönlich
die angestellte Person
Sie selbst
nach Vertrag
Wer spricht Zielkunden an
Can Bagriyanik, rund 3–6 Std. Erstkontakt pro Woche
Senior Sales, Region Zürich: CHF 189'984 im ersten Jahr
rund CHF 38–120/Std.; je Termin ab rund CHF 300 plus Grundgebühr
Provision nach Vertrag
Bindung
mind. 3 Monate, dann auf jedes Monatsende kündbar
Kündigungsfrist nach Arbeitsvertrag
je nach Anbieter
nach Vertrag
Start
meist innert zwei Wochen
Suche, dann Einarbeitung (SDR: im Schnitt 3,0 Monate)
je nach Anbieter
nach Vertrag
Volumen
begrenzt: eine Person, 7–10 Std. pro Woche
Vollzeit; SDR-Zielvorgabe im Median 10 Ersttermine pro Monat
auf Menge ausgelegt
nach Vertrag
Was am Ende bleibt
CRM-Einträge, E-Mails, Leitfäden; HeySali-Leads werden gelöscht
Wissen geht mit der Person; SDR bleiben im Schnitt 1,9 Jahre
gelieferte Kontakte oder Termine
Kundschaftsentschädigung möglich (Art. 418u OR)
Recht beim Erstkontakt (UWG lit. u, w)
Ihre Verantwortung; Sterneintrag-Regel im Vertrag (AGB 8.4)
Ihre Verantwortung, intern geregelt
Ihre Verantwortung; Regeln im Vertrag prüfen
nach Vertrag
Marktwerte: Anbieterangaben, teils umgerechnet, Stand Oktober 2026. SDR-Werte: Bridge Group 2025, Stichprobe vor allem Nordamerika und B2B-Software. Festanstellung: Kostenrechner, Rolle Senior Sales, sonst Standardwerte.
Akquise bis zum Termin (SDR as a Service)
Eine Agentur mit SDR (Sales Development Representatives) schreibt Ihre Zielkunden an oder ruft sie an und übergibt einen Termin. Abgerechnet wird je Stunde, Monat oder Termin. Erstgespräch, Offerte und Forecast bleiben in der Regel bei Ihnen.
Telefonakquise und Callcenter
Ein Callcenter telefoniert nach Skript und rechnet nach Stunde, Kontakt oder Termin ab. Auch der Auftraggeber trägt Risiko: Wer Informationen aus unzulässigen Werbeanrufen nutzt, handelt selbst unlauter (Art. 3 Abs. 1 lit. w UWG).
Handelsvertreter und Freelancer
Ein Agent vermittelt nach Art. 418a OR dauernd Geschäfte für Ihre Firma, meist gegen Provision. Am Vertragsende kann eine Kundschaftsentschädigung geschuldet sein (Art. 418u OR). Bei Freelancern regelt der Vertrag, wer führt.
Sales as a Service mit Führung
Bei Glatt Digital liegen Akquise und Pipeline bei einer Person: Can Bagriyanik, im Wochenblock à 7 bis 10 Stunden. Es ist dasselbe Mandat wie Fractional Sales, mit gleichen AGB und Preisen. Ohne eigenes Team liegt der Schwerpunkt auf der Akquise.
Was Glatt Digital übernimmt, wenn Sie den Vertrieb auslagern
Das Mandat richtet sich an Firmen, die Akquise auslagern wollen, weil bisher die Geschäftsleitung nebenher Neukunden sucht. Can Bagriyanik, Gründer mit über zwölf Jahren B2B-Sales in der Schweiz, erledigt sie selbst.
Zielkundenprofil und Anlässe
In den ersten zwei Wochen entstehen Zielkundenprofil und Suchprofil in HeySali. HeySali meldet Zielfirmen mit Anlass, etwa aus Zefix, SHAB, simap oder von Karriereseiten. Ohne datierten Anlass und belegte Quelle spricht Can niemanden an.
Erstkontakt auf vier Kanälen
E-Mail unter Ihrer Domain, LinkedIn-Nachrichten von Hand, Anrufe mit Anlass sowie Gespräche an Messen und Events. Automatisierte Sequenzen gibt es keine. Kanäle und Kadenz bestimmen Sie (AGB 8.4).
Nachfassen, Termine, Erstgespräche
Can fasst nach, vereinbart Termine und führt die Erstgespräche selbst, auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen. Er entwirft die Offerten. Die Freigabe von Preisen, Offerten und Verträgen bleibt bei Ihnen, solange keine schriftliche Vollmacht besteht (AGB 4.4, 11.3).
Pipeline, Forecast und Rapport
Einmal pro Woche geht Can mit Ihnen die Pipeline durch, höchstens eine Stunde. Danach folgen Forecast und Rapport. Für den Erstkontakt bleiben rund drei Stunden pro Woche im Wochenblock à 7 Stunden, rund sechs bei 10 Stunden.
Unter Ihrer Domain, in Ihrem CRM
Can schreibt mit Ihrer E-Mail-Adresse, Signatur und vereinbarter Funktion (AGB 11.1) und legt auf Nachfrage offen, dass er im Mandat arbeitet (AGB 11.2). Ins CRM kommt ein Kontakt erst nach echtem Austausch, einzeln und von Hand (AGB 8.7).
Was nicht dazugehört
Gekaufte Adresslisten, anonyme Kaltlisten ohne Anlass, Tele-Sales, Massenmails und Bezahlung je Termin. Abweichungen gibt es nur nach Absprache und im Rahmen des UWG (AGB 2.2, 8.4).
Can beginnt meist innert zwei Wochen ab Unterschrift, danach folgen vier Phasen. Von Ihnen braucht es den Kick-off, Zugänge, Freigaben und danach eine Stunde pro Woche.
Woche 1–2: Onboarding
Kick-off, Zielkundenprofil und Suchprofil in HeySali. Sie bestimmen eine Ansprechperson für Entscheide, richten Postfach, Signatur und CRM-Zugang ein und stellen Can Ihrem Team vor (AGB 4.1, 4.2, 11.1). Bei Bedarf kommt Can zum Start vor Ort.
Ab Woche 4: erste Chancen
Die Ansprache läuft. In der Regel stehen jetzt erste Chancen in der Pipeline. Eine feste Zahl von Terminen oder Abschlüssen sagt Glatt Digital nicht zu (AGB 2.3).
Monat 2–3: ausbauen, was wirkt
Anlässe und Botschaften, die Antworten bringen, erhalten mehr Zeit. Was keine Wirkung zeigt, fällt weg. Braucht Ihr Markt mehr Ansprachen, erhöhen Sie auf 8 bis 10 Stunden.
Ab Monat 4: Bilanz
Sie ziehen mit Can Bilanz und entscheiden: weiterführen, eigene Stelle besetzen oder beenden. Wer schon auf Ende des dritten vollen Monats aufhören will, kündigt bis zum 15. dieses Monats (AGB 6.2). Nach vollständiger Bezahlung bleiben Zielkundenprofil, Leitfäden und Vorlagen zeitlich unbeschränkt nutzbar (AGB 9.1).
Was es kostet, den Vertrieb auszulagern
Glatt Digital nennt den Preis offen. Die Kosten für externen Vertrieb rechnen Anbieter nach Stunde, Monat oder Termin ab. Vergleichen Sie Stunden pro Woche, Laufzeit, Anreize und was inbegriffen ist.
Monatspauschale nach Pensum
Der Einstieg ist ein Wochenblock à 7 Stunden zu CHF 2'990 pro Monat. Mit mehr Stunden steigt die Pauschale auf CHF 3'330 (8 Std.), CHF 3'660 (9 Std.) oder CHF 3'990 (10 Std.), jeweils exkl. MWST. Ein grösseres Pensum offeriert Glatt Digital auf Anfrage.
Laufzeit und erste Rechnung
Bei Vertragsbeginn fakturiert Glatt Digital drei Monate im Voraus: CHF 8'970 beim Wochenblock à 7 Stunden, CHF 11'970 bei 10 Stunden. Danach ist das Mandat auf jedes Monatsende kündbar. Ein Jahr im Wochenblock à 7 Stunden kommt auf CHF 35'880 exkl. MWST, ohne Erfolgsbeteiligung.
Inbegriffen und zusätzlich
Inbegriffen sind Akquise, Erstgespräche, Pipeline-Review, Forecast, Rapport und HeySali Pro für eine Person, ein Wert von CHF 249 pro Monat. Reisespesen verrechnet Glatt Digital nach vorgängiger Absprache zu Selbstkosten (AGB 5.7). Lizenzen für CRM und Postfach tragen Sie (AGB 4.2).
Zum Vergleich: die eigene Stelle
Für eine Senior-Sales-Stelle in der Region Zürich rechnet der Kostenrechner mit CHF 189'984 im ersten Jahr, inklusive Bonus, Lohnnebenkosten, Vermittlung, Arbeitsplatz und Tools. Neue SDR brauchen im Durchschnitt 3,0 Monate, bis sie voll produktiv sind (Bridge Group 2025, Stichprobe vor allem Nordamerika und B2B-Software).
Provision, Garantie, Erfolgsbeteiligung
Die Pauschale ist fest, eine Garantie auf Termine oder Umsatz gibt es nicht (AGB 2.3). Eine Erfolgsbeteiligung gilt nur nach Vereinbarung, in der Regel auf bezahltem Nettoumsatz. Sie zählt dann auch für Abschlüsse aus dem Mandat bis sechs Monate nach dessen Ende (AGB 5.6).
Auslagern mit Führung passt nicht zu jeder Firma. In drei Fällen trägt das Mandat, in zwei anderen ist ein anderes Modell besser.
Passt: Es gibt kein Vertriebsteam
Neukunden holt bisher die Geschäftsleitung, wenn Zeit bleibt. Ein fester Wochenblock gibt Akquise und Pipeline einen Takt. Preis und Abschluss bleiben bei Ihnen.
Passt: Markteintritt in die Schweiz
Eine Firma aus dem Ausland will erste Schweizer Kunden gewinnen, bevor sie eine Niederlassung aufbaut. Can arbeitet von Zürich aus auf Deutsch, Schweizerdeutsch und Englisch, grundsätzlich remote. Zum Start, für wichtige Termine und Kundenbesuche kommt er in die Deutschschweiz.
Passt: Die eigene Stelle kommt später
Zuerst entstehen Zielkundenprofil, Prozess und Pipeline. Danach besetzen Sie die Stelle mit klarem Profil und übergeben eine Pipeline, die schon läuft.
Passt nicht: Sie brauchen Volumen
Viele Anrufe pro Woche oder eine feste Terminzahl pro Monat: Darauf sind Callcenter und SDR-Agenturen ausgelegt. Ein Wochenblock von 7 bis 10 Stunden ersetzt keine Vollzeitstelle in der Akquise.
Passt nicht: Noch kein zahlender Kunde
Ohne erste Kunden fehlen die Grundlagen für Zielkundenprofil und Preis. Klären Sie zuerst in Gesprächen mit Interessenten, was Sie anbieten und zu welchem Preis.
Recht, Daten und Ausstieg in der Schweiz
Diese Punkte gehören vor jeden Vertrag. Die Antworten folgen den AGB von Glatt Digital und dem Schweizer Recht. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.
Auftrag, kein Personalverleih
Glatt Digital arbeitet selbständig im Auftrag nach Art. 394 ff. OR, ohne Eingliederung in Ihren Betrieb (AGB 3.5). Gewerbsmässiger Personalverleih braucht eine Bewilligung, aus dem Ausland in die Schweiz ist er verboten (Art. 12 AVG). Bussen: bis CHF 100'000 für vorsätzlichen Verleih ohne Bewilligung, bis CHF 40'000 für Betriebe, die wissentlich bei einem solchen Verleiher Personal beziehen (Art. 39 AVG).
Telefon und E-Mail nach UWG
Nummern mit Sterneintrag oder ohne Verzeichniseintrag ruft Can ohne bestehende Geschäftsbeziehung nie an (AGB 8.4, Art. 3 Abs. 1 lit. u UWG). E-Mails schreibt er einzeln, ohne automatisierten Versand; für E-Mail gilt die Regel zur Massenwerbung (lit. o). Die Rechtsgrundlage jeder Ansprache verantworten Sie als Auftraggeber (AGB 8.4).
Wem Kontakte und Daten gehören
CRM-Einträge, Offerten und E-Mails unter Ihrer Domain gehören Ihnen (AGB 9.3, 11.2). Leads und Signale verlassen HeySali nicht. Den Workspace löscht Glatt Digital spätestens 30 Tage nach Mandatsende (AGB 8.8).
Kündigung und Ausstieg
Erstmals kündbar ist das Mandat auf das Ende des dritten vollen Monats, danach auf jedes Monatsende. Ihre Kündigung muss bis zum 15. des Monats eingehen, E-Mail genügt (AGB 6.2). Nach Art. 404 OR können Sie zudem jederzeit beenden; Vorausbezahltes wird anteilig erstattet, bei Beendigung zur Unzeit bleibt der Vertrauensschaden vorbehalten (AGB 5.3, 6.3).
Wenn Can ausfällt
Fällt Can wegen Krankheit oder Unfall aus, holt er die Stunden nach. Fehlt er länger als zwei Wochen am Stück, vereinbaren Sie mit ihm: Nachholen innert drei Monaten oder ab der dritten Woche eine anteilig tiefere Pauschale (AGB 3.4). Sie können das Mandat dann auch beenden (Art. 404 OR).
Checkliste: sieben Fragen an jeden Anbieter
Fragen Sie, wer Ihre Zielkunden anspricht, mit Namen, in welcher Sprache und unter wessen Domain. Klären Sie, wem die Daten gehören, wie lange der Vertrag bindet und ob der Rapport bis zum Umsatz reicht. Dazu kommen Garantie oder Provision und der Anreiz dahinter.
Sales as a Service ist ausgelagerter B2B-Vertrieb, den eine externe Firma als laufende Dienstleistung zur Monatspauschale erbringt. Je nach Anbieter reicht das vom Callcenter bis zur externen Vertriebsleitung. Bei Glatt Digital übernimmt Can Bagriyanik Akquise, Erstgespräche und Pipeline selbst, im Wochenblock à 7 bis 10 Stunden.
Was kostet Sales as a Service in der Schweiz?
Bei Glatt Digital kostet Sales as a Service CHF 2'990 pro Monat bei 7 Stunden pro Woche und CHF 3'990 bei 10 Stunden, exkl. MWST. Andere Schweizer Anbieter verlangen für Telefon- und Akquiseleistungen umgerechnet rund CHF 38 bis 120 pro Stunde. Je Termin sind es ab rund CHF 300 plus Grundgebühr; Outbound-Pauschalen beginnen bei rund CHF 4'500 pro Monat (Anbieterangaben, Stand Oktober 2026).
Vertrieb auslagern oder eigene Stelle: Was lohnt sich?
Für 7 bis 10 Stunden Akquise pro Woche lohnt sich das Auslagern, für Akquise in Vollzeit die eigene Stelle. Ein Jahr im Wochenblock à 7 Stunden kostet bei Glatt Digital CHF 35'880 exkl. MWST, ohne Erfolgsbeteiligung und Reisespesen. Eine Senior-Sales-Stelle in der Region Zürich schlägt im ersten Jahr mit CHF 189'984 zu Buche, inklusive Bonus (Kostenrechner).
Was ist der Unterschied zwischen Sales as a Service und Fractional Sales?
Im Markt meint Fractional Sales meist eine Vertriebsleitung im Teilpensum, Sales as a Service meist ausgelagerte Akquise. Bei Glatt Digital sind beide dasselbe Mandat, mit denselben AGB und Preisen. Ohne eigenes Vertriebsteam liegt der Schwerpunkt auf der Akquise, mit Team stärker auf Führung und Coaching.
Was unterscheidet Sales as a Service von einer Lead-Agentur oder einem Callcenter?
Die Arbeit einer Lead-Agentur oder eines Callcenters endet in der Regel beim Kontakt oder Termin; Glatt Digital begleitet auch Erstgespräch, Offerte und Pipeline. Abgerechnet wird eine feste Pauschale, unabhängig von der Zahl der Termine. Can Bagriyanik spricht Zielkunden nur mit datiertem Anlass an, ohne Tele-Sales und ohne gekaufte Adresslisten.
Wer spricht unsere potenziellen Kunden an, und unter welchem Namen?
Ihre potenziellen Kunden spricht Can Bagriyanik, Gründer von Glatt Digital, persönlich an: unter Ihrem Firmennamen, mit Ihrer E-Mail-Adresse, Signatur und vereinbarter Funktion (AGB 11.1). Er arbeitet auf Deutsch, Schweizerdeutsch und Englisch, dazu auf Türkisch. Auf Nachfrage legt er offen, dass er im Mandat tätig ist (AGB 11.2). Ein Callcenter oder Team im Hintergrund gibt es nicht.
Wie viele Termine bringt ausgelagerter Vertrieb pro Monat?
Glatt Digital sagt keine feste Zahl zu, weil Markt und Kunden über das Ergebnis entscheiden (AGB 2.3). Zur Einordnung: Laut Bridge Group liegt die monatliche Zielvorgabe einer SDR-Vollzeitstelle im Median bei 10 durchgeführten Erstterminen (Stichprobe vor allem Nordamerika und B2B-Software). Im Wochenblock gehen rund 3 bis 6 Stunden pro Woche in den Erstkontakt.
Verlieren wir die Kontrolle über unsere Kundenbeziehungen?
Nein, Auftritt, Entscheide und die Daten in Ihren Systemen bleiben bei Ihnen. Nachrichten unter Ihrer Domain und CRM-Einträge gehören Ihrer Firma; über Preise, Offerten und Verträge entscheiden Sie (AGB 4.4, 9.3, 11.2). Eine Grenze gibt es: Leads und Signale aus HeySali werden nicht exportiert und spätestens 30 Tage nach Mandatsende gelöscht (AGB 8.8).
Arbeiten Sie auf Provision oder mit Garantie?
Glatt Digital arbeitet zur festen Monatspauschale und garantiert weder Termine noch Umsatz (AGB 2.3). Eine Erfolgsbeteiligung kommt nur dazu, wenn Sie sie vereinbaren, in der Regel auf bezahltem Nettoumsatz (AGB 5.6). Bezahlung je Termin gehört nicht zum Mandat, weil sie Menge belohnt.
Kann man in der Schweiz ein Vertriebsteam mieten?
Ja, über einen Personalverleiher mit Bewilligung nach dem Arbeitsvermittlungsgesetz (AVG); Verleih aus dem Ausland in die Schweiz ist nicht gestattet (Art. 12 AVG). Glatt Digital verleiht kein Personal und arbeitet selbständig nach Auftragsrecht (Art. 394 ff. OR, AGB 3.5). Diese Antwort ersetzt keine Rechtsberatung.
Geschrieben von
Can Bagriyanik
Gründer und Geschäftsführer, Glatt Digital GmbH
Über zwölf Jahre B2B-Sales in der Schweiz und im DACH-Raum: Key Account Management, Business Development und Sales Leadership mit P&L-Verantwortung. Seit 2026 baue ich meine eigene Sales-Intelligence-Software: HeySali.
In 30 Minuten klärt Can Bagriyanik mit Ihnen Zielkunden, Kanäle und das nötige Pensum von 7 bis 10 Stunden pro Woche. Kostenlos, mit schriftlicher Einschätzung und ohne Nachfassen.