Lead Generation

Leadgenerierung B2B in der Schweiz: Firmen mit Anlass statt Adresslisten

HeySali meldet Firmen, bei denen sich gerade etwas ändert. Ihr Team erhält den Anlass, die Quelle und die Person, die entscheidet.

Erstgespräch buchen Projekt zum Festpreis · laufend

Kurz gesagt

Leadgenerierung B2B mit Kaufsignalen heisst: Sie sprechen Schweizer Firmen an, bei denen ein belegter Anlass vorliegt, etwa ein Führungswechsel, eine Ausschreibung auf simap oder ein neuer Standort im Handelsregister. Glatt Digital richtet dafür HeySali nach Ihrem Zielkundenprofil ein. Ihr Team erhält laufend Lead-Briefings mit Entscheider, Datum und Quelle. Den Festpreis offerieren wir nach dem Erstgespräch. Die Leads bleiben in HeySali und werden spätestens 30 Tage nach Projektende gelöscht.

Was bei der Leadgenerierung B2B als Kaufsignal zählt

Ein Signal ist ein datiertes Ereignis mit Quelle. Danach denkt eine Firma eher über ein Angebot wie Ihres nach als in einem gewöhnlichen Monat.

Führungswechsel

Eine neue Geschäftsführerin, ein neuer Leiter Einkauf, ein Wechsel im Verwaltungsrat. Wer neu im Amt ist, prüft in den ersten Monaten oft Lieferanten und Abläufe.

Offene Stellen

Eine Firma sucht drei Servicetechniker oder eine Leiterin Finanzen. Das deutet auf Wachstum, auf eine Lücke oder auf ein Projekt, für das intern die Kapazität fehlt.

Öffentliche Ausschreibungen

Öffentliche Auftraggeber schreiben ihre Aufträge auf simap.ch aus. Wer früh davon weiss, hat Zeit für Rückfragen und eine saubere Offerte.

Handelsregister

Gründungen, Kapitalerhöhungen und neue Standorte stehen in Zefix und im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB). Nach einer Kapitalerhöhung gibt es oft Budget und einen Plan dafür.

Kaufabsicht

Bombora Buyer Intent zeigt, welche Firmen sich gerade auffällig stark mit Themen wie Ihrem beschäftigen. Das ergänzt die übrigen Anlässe, ersetzt sie aber nicht.

Verifizierte Entscheider

Zur Firma kommt die Person, die entscheidet, mit Kontaktdaten, die über Cognism verifiziert sind. Ihre Nachricht geht an einen Menschen statt an die allgemeine Info-Adresse. Eine verifizierte Nummer ist allerdings noch keine Erlaubnis für einen Werbeanruf.

Ablauf und Lead-Briefing

So läuft ein Projekt. Den Takt bestimmt vor allem, wie rasch Ihr Team Rückmeldung gibt.

1. Zielkundenprofil

Gemeinsam legen wir fest, welche Firmen passen: Branche, Grösse, Region und Rolle der Entscheider, dazu Ausschlüsse wie Ihre Bestandskunden. Das Zielkundenprofil erhalten Sie als Dokument (AGB 9.1).

2. Suchprofil in HeySali

Wir übersetzen das Profil in Suchkriterien und wählen die Signale, die zu Ihrem Angebot passen. Ein Softwarehaus achtet auf andere Anlässe als eine Firma für Gebäudetechnik.

3. Lead-Briefings

Jedes Briefing hat sechs Teile: den Anlass mit Datum und Quelle, die wichtigsten Firmendaten, den Entscheider mit verifizierten Kontaktdaten, das passende Zeitfenster, den Bezug zu Ihrem Angebot und einen Gesprächseinstieg.

4. Rückmeldung

Ihr Team sagt pro Lead kurz, ob er gepasst hat, und wenn nicht, warum. Damit schärfen wir das Suchprofil, bis die Treffer stimmen.

Die Ansprache

Im Projekt spricht Ihr Team die Leads an, einzeln und mit dem Anlass im ersten Satz. Wie das klingt, zeigen die Gesprächseinstiege aus dem Lead-Briefing. Eine Liste von oben nach unten abarbeiten muss niemand mehr.

Festpreis und Dauer

Den Festpreis offerieren wir nach dem Erstgespräch. Er hängt vor allem von Zielmarkt und Nutzungsdauer ab. Der eigene Workspace in HeySali gehört für diese Dauer dazu.

Kaltakquise in der Schweiz: was das Gesetz verlangt

Orientierung, keine Rechtsberatung. Massgebend sind Art. 3 Abs. 1 UWG und das Datenschutzgesetz. Für Ihren Einzelfall fragen Sie eine Fachperson.

Telefon: Stern und Nummern ohne Eintrag

Der Stern im Telefonverzeichnis heisst: keine Werbung von Absendern ohne Geschäftsbeziehung (lit. u). Seit 1. Januar 2021 sind Nummern ohne Eintrag gleich geschützt. Erlaubt bleibt der Anruf bei bestehender Kundenbeziehung oder mit Zustimmung (SECO). Nach herrschender Lehre gilt das auch für Firmen, nicht nur für Privatpersonen (sic! 11/2021).

Verifiziert heisst nicht erlaubt

Ohne Geschäftsbeziehung oder Zustimmung bleiben für Werbeanrufe nur Nummern, die ohne Stern im Verzeichnis stehen. Das gilt auch für eine über Cognism verifizierte Durchwahl oder Mobilnummer. Prüfen Sie den Eintrag vor jedem Anruf.

Nummer anzeigen, Callcenter verantworten

Bei Werbeanrufen muss eine eingetragene Nummer erscheinen, die Sie nutzen dürfen (lit. v). Wer Informationen aus unzulässigen Anrufen verwendet, handelt ebenfalls unlauter (lit. w). Wer ein Callcenter beauftragt, auch im Ausland, muss deshalb sicherstellen, dass es die Regeln einhält (Steiger Legal, sic! 11/2021). Vorsätzliche Verstösse sind auf Antrag strafbar (Art. 23 UWG).

E-Mail: Einwilligung bei Massenwerbung

Massenwerbung per E-Mail oder SMS braucht die vorherige Einwilligung, einen korrekten Absender und den Hinweis auf eine einfache, kostenlose Abmeldung (lit. o). Ausnahme: Kunden, deren Kontaktdaten Sie aus einem Geschäft mit ihnen haben, für eigene ähnliche Angebote, wenn Sie schon damals auf die Abmeldung hingewiesen haben.

Automatisiert oder von Hand

Die Schweizerische Lauterkeitskommission stellt auf die Automatisierung ab, nicht auf die Menge. Schon wenige automatisiert versandte E-Mails können Massenwerbung sein, auch automatisch personalisierte. Einzeln von Hand geschriebene fallen nicht darunter (Entscheid Nr. 172/20, März 2021). Das ist eine Empfehlung, kein Urteil. Für Sequenz-Tools und Serienmails heisst das: nur mit Einwilligung.

Informationspflicht nach DSG

Das DSG schützt seit 1. September 2023 nur natürliche Personen. Firmendaten fallen nicht darunter, Name und Kontaktdaten eines Entscheiders schon. Stammen sie aus einer Drittquelle, informieren Sie die Person spätestens einen Monat nach Erhalt, unter anderem darüber, wer verantwortlich ist, wofür und welche Daten (Art. 19 DSG). Art. 20 DSG nennt Ausnahmen.

So arbeiten wir

Die Briefings sind für die einzelne Ansprache gebaut, nicht für Serienmails. Sprechen wir im Mandat selbst an, rufen wir Nummern mit Stern oder ohne Eintrag nur an, wenn Ihre Firma mit dem Kontakt schon eine Geschäftsbeziehung hat. Über Kanäle und Kadenz entscheiden Sie und bleiben dafür verantwortlich (AGB 8.4).

Datenhaltung: was bleibt, was gelöscht wird

Leads aus HeySali sind Plattformdaten. Sie bleiben im Workspace, während des Projekts und an seinem Ende.

Kein Export, keine Liste

Im Projekt bleiben Leads, Signale und Briefings in HeySali. Es gibt keinen Export, keine Datei und keine Übertragung ins CRM (AGB 8.6). Die Wochenübersicht per E-Mail ist keine Übertragung; ihr Inhalt bleibt Plattformdaten.

Kontakt erst nach Antwort im CRM

Antwortet jemand oder steht ein Termin, erfassen Sie den Kontakt einzeln und von Hand im CRM. Dabei verwenden Sie nur Angaben aus dem Austausch selbst (AGB 8.7). Diese Einträge gehören Ihnen.

Löschung am Ende

Endet die Nutzungsdauer aus der Offerte, sperren wir den Workspace und löschen ihn samt Leads spätestens innert 30 Tagen (AGB 1.2 und 8.8). Ihnen bleiben das Zielkundenprofil als Dokument und Ihre CRM-Einträge.

Schweizer Rechenzentren

Server und Sprachmodelle von HeySali laufen in Schweizer Rechenzentren. Jede Firma arbeitet in einem getrennten Workspace. Für die Ansprache selbst sind Sie datenschutzrechtlich verantwortlich (AGB 8.6).

Wann das Projekt nicht passt

Signalbasierte Leadgenerierung passt nicht in jeder Lage. Das sagen wir lieber vor dem Projekt als danach.

Kein klares Zielkundenprofil

Ist noch offen, wem Sie was anbieten, findet auch das beste Signal keinen Adressaten. Dann ist das Mandat der bessere Start: Zielkundenprofil und Preislogik gehören dort zum Onboarding.

Niemand, der anspricht

Ein Anlass hat ein Zeitfenster. Kann im Team niemand die Leads innert Tagen ansprechen, passt die Akquise inklusive Erstkontakt im Mandat besser.

Reines Volumenziel

Wer möglichst viele Adressen pro Monat sucht, ist bei uns falsch. Eine feste Zahl von Leads sagen wir nicht zu; die Menge hängt von Ihrem Markt und seinen Anlässen ab.

Keine Adresslisten, keine Lead-Agentur

Wir kaufen keine Adresslisten und verrechnen keinen Preis pro Lead. Ein Preis pro Lead belohnt Menge. Der Festpreis hält den Fokus auf der Passung.

Kein Tele-Sales, keine Massenmails

Wir betreiben kein Callcenter und keine Sequenz-Tools mit Serienmails. Beides stösst in der Schweiz schnell an Sterneintrag und Einwilligungspflicht.

Nur die Software

Wer HeySali selbst bedienen will, testet die Plattform auf heysali.ch 14 Tage gratis, ohne Zahlungsangaben. Das Projekt passt, wenn Sie Zielkundenprofil, Suchprofil und Briefings fertig eingerichtet haben wollen.

Häufige Fragen

Ist Kaltakquise per Telefon in der Schweiz erlaubt?

Ja, mit Grenzen. Werbeanrufe auf Nummern mit Stern im Telefonverzeichnis oder ohne Eintrag sind unlauter, ausser es besteht eine Geschäftsbeziehung oder eine Zustimmung (Art. 3 Abs. 1 lit. u UWG, SECO). Nach herrschender Lehre gilt das auch für Firmennummern (sic! 11/2021). Zudem muss eine eingetragene Nummer angezeigt werden (lit. v). Orientierung, keine Rechtsberatung.

Darf man in der Schweiz Firmen ohne Einwilligung per E-Mail anschreiben?

Eine einzeln von Hand geschriebene E-Mail fällt nach Einschätzung der Lauterkeitskommission nicht unter das Spamverbot (Entscheid Nr. 172/20, März 2021). Automatisiert versandte Werbung braucht dagegen die vorherige Einwilligung, auch bei wenigen E-Mails (Art. 3 Abs. 1 lit. o UWG). Sequenz-Tools fallen darunter. Die Informationspflicht nach DSG gilt in beiden Fällen. Orientierung, keine Rechtsberatung.

Bekommen wir die Leads als Liste oder direkt in unser CRM?

Weder noch. Im Projekt bleiben Leads, Signale und Lead-Briefings in HeySali, ohne Export, Datei oder Übertragung ins CRM (AGB 8.6). Sie arbeiten im eigenen Workspace und erhalten wie alle Nutzer die Wochenübersicht per E-Mail. Erst nach einer Antwort oder einem Termin erfassen Sie den Kontakt einzeln von Hand im CRM, nur mit Angaben aus dem Austausch (AGB 8.7).

Wie viele Leads liefert das Projekt pro Monat?

Eine feste Zahl sagen wir nicht zu, weil sie von Ihrem Markt abhängt. Ein Zielmarkt mit wenigen hundert passenden Firmen erzeugt weniger Anlässe als einer mit mehreren tausend. Neue Leads erscheinen laufend in HeySali und einmal pro Woche in der Wochenübersicht. Im Erstgespräch schätzen wir grob ein, was Ihr Zielmarkt hergibt.

Wer spricht die Leads an: wir oder Glatt Digital?

Im Projekt spricht Ihr Team die Leads an, mit dem Briefing als Grundlage. Soll Glatt Digital die Akquise inklusive Erstkontakt übernehmen, ist das Mandat der passende Rahmen: externe Vertriebsleitung ab CHF 2'990 pro Monat für einen Wochenblock à 7 Stunden, exkl. MWST, mindestens drei Monate. Dann treten wir unter Ihrer Domain auf.

Was passiert mit den Daten, wenn das Projekt endet?

Endet die Nutzungsdauer aus der Offerte, sperren wir den Workspace und löschen ihn samt Leads, Signalen und Suchprofil spätestens innert 30 Tagen (AGB 1.2 und 8.8). Ein Export findet nicht statt. Ihnen bleiben das Zielkundenprofil als Dokument und alle Kontakte, die Sie nach einem echten Austausch im CRM erfasst haben. Ein eigenes HeySali-Abonnement beginnt mit leerem Workspace.

Geschrieben von

Can Bagriyanik

Gründer und Geschäftsführer, Glatt Digital GmbH

Über zwölf Jahre B2B-Sales in der Schweiz und im DACH-Raum: Key Account Management, Business Development und Sales Leadership mit P&L-Verantwortung. Seit 2026 baue ich meine eigene Sales-Intelligence-Software: HeySali.

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